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Parkett - Estrich Feuchtemessung

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Estrich Feuchtemessung


Holz hat die Eigenschaft bei Veränderungen der Luftfeuchte zu arbeiten. Daher ist das Raumklima vor, während, und nach dem Verlegen von grösster Bedeutung.

Der Estrich muss in einem hinreichend trockenen Zustand sein, bevor man mit den Verlegearbeiten beginnt.



Bei 4 cm Estrichdicke beträgt die Mindesttrockenzeit ca. 4 Wochen wenn es sich um Anhydritestrich handelt, und so um die 6 Wochen wenn der Untergrund aus Zementestrich besteht.

Eine Prüfung des Estrichs nur an der Oberfläche genügt nicht. Der Estrich muss auch in der Tiefe inspiziert werden, um Kenntnis darüber zu erlangen ob mit der Parkettverlegung schon begonnen werden kann oder nicht.

In der Praxis kommen dafür 2 Methoden in Frage.
- Calzium Karbid Methode mit einem CM Messgerät
- elektronische Feuchtmessung

Die Messungen sollten an verschiedenen Stellen des Untergrundes stattfinden.



CM Feuchtemessung
Aus der Tiefe des Untergrundes werden Stücke entnommen, zerkleinert, und abgewogen. Die zerkleinerten Reste werden dann in das CM Gerät (Druckflasche) geschüttet, bei leichter Neigung sorgfältig mit 2 bis 4 Stahlkugeln, und zum Schluss noch mit einer Ampulle Calzium Karbid im Flaschenhals bereichert.
Danach wird das Gerät verschlossen.
Kreisendes Schütteln zerbricht die Ampulle in der Druckflasche, wodurch die verschiedenen Inhaltsstoffe miteinander vermischt werden.
Nach etwa 10 Minuten zeigt der Manometer dann einen Wert an. Dieser kann dann in einer Tabelle der Gebrauchsanweisung verglichen werden, und bietet Aufschluss über den Feuchtegehalt des Untergrundes in Prozent bezogen auf die Masse.
Der höchste Feuchtegehalt vor dem Verlegen darf bei Zementestrichen 2,5 CM-Masse Prozent betragen. Bei Anhydritestrich 0,9, und bei Andydritfliessestrich höchstens 0,5.
Messstellen dürfen nicht im Bereich von Wärmeeinwirkung oder Zugluft liegen.

Elektronische Feuchtemessung
Für die elektronische Feuchtemessung benötigt man ein elektronisches Feuchtemessgerät. Dieses misst die elektrische Leitfähigkeit die Aufschluss über den Feuchtegehalt des Unterbodens geben soll.
Im Abstand von ca. 25 cm werden 2 Löcher mit einem Durchmesser von 6 mm in den Estrich gebohrt. Kontaktelektroden die mit einem Spreizdübel versehen sind, werden mit Graphitpulver bestreut, und in die beiden Löcher eingeführt.
Ein Messkabel wird mit dem Messgerät verbunden.
Nun wird auf der Skala ein Wert angezeigt, der mit Hilfe einer dazugehörigen Tabelle den Feuchtewert in ELM-(Masse)Prozent angibt.
Bei Zementestrich darf der Feuchtegehalt den Prozentsatz von 3,2 ELM nicht überschreiten. Bei Anhydritestrich beträgt die höchste ELM-(Masse)Prozentanzahl 1,2, und bei Anhydritfliessestrich 0,7.

Die Ergebnisse beider Messmethoden sind nicht identisch, da bei der CM-Methode noch ein gewisser Feuchterestwert in der Masse nicht erfasst wird.




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