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Parkett - Parkettkleber

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Parkettkleber


Die erste Methode Parkett am Fussboden anzukleben war, die Parkettstäbe in Heissasphalt zu drücken. Später wurden die Parkettstäbe in aufgestrichene Bitumenklebstoffe verlegt. In der heutigen Zeit finden Lösemittelkleber und Dispersionsklebstoffe für die Parkettverklebung Anwendung.

DIN281 ist die Norm in der Parkettklebstoffe eingeteilt sind. Die Zusammensetzung von gelösten Klebstoffen besteht aus Bindemitteln auf der Basis von Natur oder Kunstharzen, geeigneten Lösungsmitteln und Zusätzen.
Dispergierte Klebstoffe bestehen aus dispergierten Bindemitteln auf der Basis von Kunstharzen oder anderen Bindemitteln und passenden Zusätzen mit einem Wasser Masseanteil von maximal 40 Prozent. Als Dispersion bezeichnet man in der Chemie ein heterogenes Gemenge aus mindestens zwei Stoffen, die sich nicht oder kaum ineinander lösen oder chemisch miteinander verbinden.

Lösemittelkleber werden mit dem Buchstaben (G) gekennzeichnet. Dispersionskleber haben den Buchstaben (D) als Erkennungszeichen. Der Kleber als Parkettklebstoff  wird manchmal auch als Buchstabe (P) erkenntlich gemacht.
Lösemittelkleber: Parkettklebstoff DIN 281 - G
Dispersionskleber: Parkettklebstoff DIN 281 - D

Dispersions und Lösemittelklebstoffe finden Anwendung bei:
- Stab-Parkett nach DIN280 Teil 1
- Mosaik-Parkett nach DIN280 Teil 2
- 10mm Massiv Parkett
- Hochkant Lamellen Parkett
- Holzpflaster nach DIN 68 701 oder DIN 68 702

Bei Verwendung der Klebstoffe sind immer die Angaben des Herstellers zu beachten!

- Vor der Verlegung ist der Unterboden zu prüfen! Und zwar nach DIN 18356.

Durch die Verwendung von Voranstrich und Spachtelmasse kann jeder Unterboden so vorbereitet werden, dass alle Parkettarten und Holzpflaster mit Dispersionskleber verklebt werden können.

Die ideale Raumtemperatur zum Verlegen beträgt +12°C. Die relative Luftfeuchte liegt im Idealfall zwischen 40 und 75 Prozent.

Mit dem Schleifen soll man erst beginnen wenn der Klebstoff abgebunden hat.

Dispersionskleber
Die geeigneten Unterböden für Dispersionsklebstoffe sind Spanplatten V 100 (E1) und Zementestriche. Zementestriche mit stark rauhem Charakter sollten mit verdünntem Klebstoff vorgestrichen werden (1 RT Klebstoff und 1 RT Wasser).

Verbrauch von Dispersionsklebstoffen
- Stab Parkett ca. 1200 bis 1500 g/m2
- Mosaik Parkett ca. 600 bis 1000 g/m2
- 10mm Massiv Parkett 800 bis 1000 g/m2
- Hochkant Lamellen Parkett ca 1000 g/m2
- Holzpflaster ca 1400 bis 1800 g/m2

Der Klebstoff sollte mit einer Spachtelzahnung der Nummer 3 aufgetragen werden. Die Einlegezeit beträgt etwa 10 bis 15 Minuten. Dispersionsklebstoff verlangt eine Lagerung bei Raumtemperatur, und sollte unbedingt vor Frost geschützt sein. Ebenso sollte man einen trockenen Lagerplatz wählen.

Lösemittelklebstoffe
Die geeigneten Unterböden für Lösemittelklebstoffe sind Zementestriche und Spanplatten V 100 (E1) mit mindestens 22 mm Dicke. Diese Spanplatten und auch andere stark saugfähigen Unterböden sollten mit verdünntem Klebstoff, 1 RT Kleber und 1 RT Verdünnung, vorgestrichen werden. Auch Gussasphalt ist für die Verlegung von Parkett mit Lösemittelklebstoffe geeignet. Anhydritestriche sollte man mit 1 RT Kleber und 2 RT Verdünnung vorstreichen. Dann ist es auch mit diesem Unterboden kein Problem.

Bei Verwendung eines Mosaik Parketts liegt der Vebrauch bei etwa zwischen 800 bis 1000 g/m2. Der Auftrag des Klebstoffs sollte mit einer Spachtelzahnung Nummer 3 erfolgen.

Vebrauch von Lösemittelklebstoffen
- Stab Parkett mindestens 1500 g/m2
- 10mm Massiv Parkett mindestens 1500 g/m2
- Hochkant Lamellen Parkett mindestens 1500 g/m2
- Holzpflaster mindestens 1500g/m2

Der Klebstoffauftrag dieser Parkettarten sollte mit einer Spachtelzahnung der Nummer 4 erfolgen. Die Einlegezeit macht etwas zwischen 5 und 10 Minuten aus. Lösemittelklebstoffe müssen möglichst bei Raumtemperatur, und vor allem trocken gelagert werden. Lösemittelklebstoff ist brennbar und leicht entzündlich!

Parkett

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